Verein · Satzung des LKC


 

 
§1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen Labrador Kennel Club (Abkürzung: LKC). Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name des Vereins Labrador Kennel Club e.V.

(2) Der Sitz des Vereins ist in D – Fritzlar. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche gegenüber dem Verein und zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern ist der Sitz des Vereins. Er soll in das Vereinsregister in D- 34560 Fritzlar eingetragen werden.
 
 
§2 Zweck des Vereins
Der Labrador Kennel Club hat sich in der Folge einzeln aufgeführten Ziele und Aufgaben gestellt, die er in ernster Verantwortlichkeit gegenüber dem Hund, der Hundezucht,
und dem Menschen als verantwortlichen Partner des Hundes erfüllen wird.

1. Der Verein fördert die gezielte Zucht von Hunden im Rahmen einer verantwortlichen Hundezucht unter Einbeziehung der Genetik. Er fördert die Festigung und Vertiefung der Gebrauchseigenschaften des Hundes sowie die Steigerung seiner körperlichen Leistungsfähigkeit und Ausdauer, die Förderung des Sportes mit dem Hund, Informationen der Mitglieder bei der Aufzucht und Haltung sowie die Förderung der hundesportteibenden Jugend. Der Verein fördert die Ausbildung von Hunden durch das Ablegen von unterschiedlichen Prüfungen.

2. Ziel des Vereins ist es vor allem, gesunde Tiere zu züchten.

3. Der Verein wirkt gemeinnützig gemäß Abgabenverordnung und dient keinem wirtschaftlichem, religiösem oder politischem Zweck.

4. Der Verein hält sich sowohl hinsichtlich seinem gesamten Konzept, als auch seiner inneren Organisation, streng an demokratische Grundsätze.

5. Die Mitglieder erhalten bei Ihrem Ausscheiden sowie Auflösung des Vereins- gleich aus welchen Gründen- keine Rückzahlung.
 
 
§3 Geschäftsjahr und Gerichtsstand sowie Erfüllungsort
(1)Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das Geschäftsjahr beginnt im Gründungsjahr 2008 im August. Änderung des Geschäftsjahres in das Kalenderjahr sind ab 2009 gültig.

(2) Der allgemeine Gerichtsstand des Vereins ist für sämtliche von ihm ausgehende und gegen ihn gerichtete Rechtsstreitigkeiten das für den Sitz des Vereines zuständige Amtsgericht.

(3) Die Haftung des Vereins ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.
 
 
§4 Mitglieder
(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person sein.

(2) Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand nach seinem Ermessen. Dies gilt nicht für die Gründung des Vereins.

(3) Der Vorstand muss eine Entscheidung über die Aufnahme eines Mitglieds nicht begründen.

(4) Verdienstvolle Einzelmitglieder des Vereins, worunter natürliche Personen zu verstehen sind, und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens können zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt werden. Sie haben die gleichen Rechte wie die ordentlichen Mitglieder, sind aber von der Zahlung der Mitgliedschaft befreit.
 
 
§5 Ende der Mitgliedschaft
Ein Mitglied kann durch schriftlichen Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden.

a. bei Verstoß gegen die Satzung des Vereins

b. bei Verstoß gegen die Zuchtordnung sowie des allgemeinen Zuchtreglements

c. bei Nichtzahlung des Beitrages oder sonst einer Schuld an die Vereinskasse, wenn
nach Mahnung innerhalb von vier Wochen keine Zahlung erfolgt.

d. Wenn ein Mitglied den Verein durch Wort oder Schrift schädigt.
Gegen den Ausschluss kann innerhalb von drei Wochen Einspruch, durch ein geschriebenen
Brief, beim Vorstand eingelegt werden.

e. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied. Sie ist von dem ausscheidenden Mitglied oder dem gesetzlichem Vertreter zu unterzeichnen. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten ist. Die Kündigung muss bis zum 30. September beim Vorstand oder der Geschäftsstelle eingegangen sein.
 
 
§6 Mitgliedsbeiträge
(1) Zur Erfüllung seiner Aufgaben erhebt der Verein Beiträge und Gebühren. Darüber hinaus kann eine Umlage zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins erhoben werden. Es wird ein Jahresbeitrag erhoben dieser ist am 1. Januar eines jeweiligen Jahres im Voraus fällig. Diese Gebühren sind im Gründungsjahr mit der Gründung fällig. Im Bedarfsfall können Umlagen erhoben werden

a) Jahresbeitrag
b) Aufnahmegebühren
c) Gebühren für den Wesenstest
d) Gebühren für Zuchtstättenabnahme und Kontrolle
e) Eintragung des Zwingers inkl. Zwingerschutzurkunde und Zuchtbuch
f) Ahnentafel pro Welpe / oder Zweitschrift und Umschreibung einer Ahnentafel
g) Umlagen
h) Vereinsstrafen für nicht Einhaltung der Zuchtordnungdiese Leistungen werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. i) Es sind Arbeitsleistungen nach näherer Anweisung des Vorstandes zur erbringen. Der Vorstand ist hiervon befreit und kann hiervon Mitglieder befreien.

(2) Ehrenmitglieder, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden können, sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
 
 
§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder
(1) Durch die Mitgliedschaft erwirbt das Mitglied das Recht, an allen Veranstaltungen des Vereins, und anderen befreundeten Vereinen, im In- und Ausland teilzunehmen und die in der Satzung festgelegten Hilfen beanspruchen zu können.

(2) Das Mitglied verpflichtet sich durch Eintritt in den Verein, sich satzungsgerecht zu verhalten. Dies gilt besonders im Hinblick auf die Haltung, Pflege und Zucht von Hunden. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich bis zum 31.03 im Voraus fällig.

(3) Alle Mitglieder können zu jedem Amt gewählt werden. Alle Ämter im Verein sind ehrenamtlich. Alle Funktionäre des Vereins verstehen sich als Beauftragte der Mitglieder, sind für diese tätig, und handeln in deren Namen zum Besten aller Mitglieder und der Hunde.
 
 
§8 Vorstand
(1) der Vorstand gemäß §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden (= Zugleich Zuchtbuchamt), dem stellvertretenden Vorsitzenden (=Zugleich Zuchtwart) und dem Schatzmeister. Die Mitgliederversammlung kann bestimmen, dass der Vorstand weitere, in der Mitgliederversammlung zu wählende, Beisitzer mit besonderen Aufgabengebieten umfasst. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 6 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

(2) Jedes Mitglied des Vorstands ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

(3) Vom Vorstand werden alle weiteren Posten wie Zuchtwart, Ausbildungswart benannt. Es ist ein Protokoll zu führen, dass von den drei Vorstandsmitgliedern abzuzeichnen ist. Sollte sich ein geeigneter Zuchtwart und eine geeignete Zuchtbuchstelle finden, so werden diese Ämter getrennt.
 
 
§8a Aufgaben des Vorstandes
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben.• Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlungen sowie Aufstellung der Tagesordnung.

• Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
• Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung der Jahresberichte sowie der Kassenberichte.
• Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern.
• Zusammenarbeit mit dem Dachverband. Öffentlichkeitsarbeit zum Wohle und Nutzen der Hunde allgemein und der Retrieverrassen im besondere.
• Planung der Jahresaktivitäten im Hundesport, der Ausbildung von Hunden und Züchtern.
• Führen der Zuchtbücher und Überwachung von Zucht und Haltung.2. Bestimmte Aufgaben können auch nach einem entsprechenden Vorstandsbeschluss delegiert werden.
 
 
§9 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus allen Vereinsmitgliedern.

(2) Alle 6 Jahre muss eine Hauptversammlung stattfinden. Sie ist durch den amtierenden Vorstand in den ersten beiden Monaten des Jahres schriftlich, unter Angaben der Tagesordnung, unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen, einzuberufen.

(3) Sie erteilt die Entlastung nach Entgegennahme des Berichtes des amtierenden Vorstandes, und wählt für die nächsten 6 Jahre einen neuen Vorstand und erweiterten Vorstand, falls
notwendig.

(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auf schriftlich begründeten Antrag eines Drittels der Mitglieder oder der beiden Vorsitzenden, vom Vorstand einberufen werden. Stimmübertragung bei Hauptversammlungen oder außerordentlichen Mitgliederversammlungen ist nicht möglich. Diese Außerordentliche Versammlung hat binnen 6 Wochen statt zu finden.
 
 
§10 Die Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzen Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vortand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angaben der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem veröffentlichen des Einladungsschreibens folgendem Tag. Das Einladungsschreiben wird öffentlich auf die Vereinshompage http//www.retriever-Kennel-club.de geladen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
 
 
§11 Ablauf der Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist dieser Verhindert oder wünscht dies die Mitgliederversammlung, wird von der Mitgliederversammlung ein Versammlungsleiter gewählt. Ein Versammlungsleiter ist auch für die Wahl eines neuen Vorstandes zu wählen. Der Versammlungsleiter kann nicht für den Vorstand kandidieren.

(2) Vor Schluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert oder ergänzt werden. Wahlen können aber nur nach vorheriger Ankündigung in der zugesandten Tagesordnung erfolgen. Dasselbe gilt für eine Entscheidung über die Auflösung des Vereins.

(3) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Enthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Vereinszwecke und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(4) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handzeichen, auf Antrag eines Mitglieds kann nach vorheriger Zustimmung schriftlich abgestimmt werden.

(5) Die Mitgliederversammlung hat einen Protokollführer zu wählen. In dem von diesem geführten Protokoll sind Beschlüsse unter Angabe von Ort und Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in Form einer Niederschrift festzuhalten. Diese Niederschrift ist vom Vorsitzenden bzw. vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Das Protokoll ist innerhalb von 14 Tagen zu erstellen.
 
 
§12 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Auf der Mitgliederversammlung sind zwei Rechnungsprüfer zu wählen. Die Amtszeit der Rechnungsprüfer beträgt sechs Jahre. Die Rechnungsprüfer prüfen die Kassen und die Geschäfte des Vereins zumindest einmal im Geschäftsjahr.
 
 
§13 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließ die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
 
 
§14 Ordnungen des Vereins
Alle Bereiche des Vereinslebens werden durch entsprechende Ordnungen geregelt. Ordnungen werden durch den Vorstand festgelegt.
 
 
§15 Fachausschüsse
1. Zur Erfüllung von wichtigen Aufgaben können Fachausschüsse gebildet werden. Die Fachausschüsse haben im Vorstand Beratungsrecht.

2. Die Besetzung der Fachausschüsse wird vom Vorstand beschlossen. Dies ist den Mitgliedern bekannt zu geben.
 
 
§16 Auflösung und Liquidation
Die Auflösung des Vereins – Labrador Kennel Club e.V. – kann nur in einer zu diesem Zweck einberufene außerordentliche Hauptversammlung, mit einer ¾ Mehrheit aller Mitglieder beschlossen werden. Anfallberechtiger für die Verwendung des Vereinsvermögens ist die Stadt Fritzlar insbesondere die Jugendarbeit.